Mental gesund ins Leben starten.

Helfen mit Selbstfürsorge

Eine Fortbildung für Kontaktpersonen im beruflichen Kontext

Studien zeigen, dass sich 73% der Kinder- und Jugendlichen psychisch belastet fühlen*. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder und Jugendliche psychische Erkrankungen entwickeln. Oft werden diese spät oder nicht erkannt, was die Wahrscheinlichkeit um bis zu 50% erhöht, als Erwachsene:r erneut psychisch zu erkranken.

Doch es bestehen bewährte Handlungsanleitungen, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die erste Symptome psychischer Belastungen zeigen oder Krisen erleben. Gleichzeitig ist es für Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wichtig, die Grenzen eigener Verantwortung und Möglichkeiten zu kennen.

Die Fortbildung “Mental gesund ins Leben starten” richtet sich an Fachkräfte wie Lehrpersonen, Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen, Heilpädagog:innen, usw.

  • Aktuelle Zahlen und Erkenntnisse zu den häufigsten psychischen Krankheiten und Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen sowie Thematisierung von gesellschaftlichen Einflüssen, dazu gehören Angststörungen, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) oder Störungen des Sozialverhaltens.

  • Sie lernen zu erkennen, ob Kinder und Jugendliche psychisch belastet oder gefährdet sind, psychisch zu erkranken, insbesondere mit Fokus auf vulnerable (besonders verletzliche) Kinder und Jugendliche, wie bspw. mit von der Mehrheit abweichender Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung (LGBTQIA+), aus dem Neurodivergenten Spektrum oder mit Gewalterfahrungen.

  • Sie erfahren, wie sie diese jungen Menschen ansprechen und konkret unterstützen können.

  • Sie lernen die Risiko- und Schutzfaktoren in verschiedenen Altersgruppen kennen (Vulnerabilität-Stressmodell),

  • üben wertschätzende Kommunikation im Umgang mit Betroffenen, Angehörigen und dem persönlichen Umfeld.

  • Schließlich lernen Sie Methoden der Selbstfürsorge kennen und üben diese, falls gewünscht.

Hier geht es zum Erfahrungsbericht der Fortbildung bei einem Berliner Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf Linkedin.

*Abschlussbericht der Bundesregierung (2023): Interministerielle Arbeitsgruppe “Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder- und Jugendliche durch Corona”

70% der Kinder und Jugendlichen fühlen sich psychisch belastet.

  • Perfekte Balance zwischen Input und Austausch. Die Auflockerungs- und Entspannungsübungen haben alles abgerundet und waren ein schöner Ausgleich. Weiter so! :)

    Kursteilnehmerin/Sozialpädagogin

  • Der Kurs war super interessant. Der Leitfaden, wie Pädagog:innen in herausfordernden Situationen agieren können, ist sehr nützlich. Schön wäre, etwas mehr über Motivierende Gesprächsführung zu erfahren. Der Kurs hat mir definitiv weitergeholfen und auch Spaß gemacht. Danke.

    Kursteilnehmerin/Erzieherin

Interessiert an der Fortbildung für Ihr Team?

Sie sind ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe, eine Schule oder andere Einrichtung für Kinder und Jugendliche?

Sie möchten Ihre Lehrer:innen, Erzieher:innen, (Sozial/Heil-)Pädagog:innen, usw. in der Früherkennung von psychischen Belastungen bei Kindern und Jugendlichen schulen?

Die 2-tägige Fortbildung wird auf Ihre Bedarfe abgestimmt, mit Fallbeispielen aus Ihrem Alltag.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Von Fachkräften entwickelte kostenlose Handlungsanleitungen im Umgang mit Depression und Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen finden Sie weiter unten.

Handlungsanleitungen und Arbeitshilfen zum Download:

Für Schulen

Für Eltern und Angehörige

Für Kinder und Jugendliche

Mit bestem Dank an die Berner Gesundheit